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BPA ist skeptisch bei Mindestlohn

13.02.2008

Für BPA-Präsident Bernd Meurer ist die "Entlohnung nicht entscheidend", gefährde sie doch den Wettbewerb mit ausländischen Anbietern von Pflegeleistungen am sogenannten Grauen Markt. Damit stellt er sich klar gegen Kajo Wasserhövel, Staatssekretär im BMAS, der beim Europaforum des ECHO (European Confederation of Home Care Organisations) auf der Altenpflege+ProPflege 2008 von der Notwendigkeit einer Mindestlohnregelung als "Selbstschutz des Staates" spricht. Nach Schätzungen des Verbandes sind derzeit zwischen 100.000 und 150.000 Pflegekräfte aus Osteuropa in Deutschland illegal beschäftigt, "ohne dass dafür in die Sozialversicherung Beiträge entrichtet werden", wie Meurer verärgert anmerkt. Der BPA habe keine Angst vor Billiganbietern, es müsste allerdings ein Wettbewerb unter gleichen inländischen Bedingungen stattfinden.

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