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Ethikrat-Mitglied erwartet mehr Hilfe für Pflegeeinrichtungen

18.11.2020
Sigrid Graumann zur Schaffung kleinerer Wohngruppen: "Wenn es politisch gewollt wäre und finanziert würde, wäre eine solche Umstrukturierung auch kurzfristig denkbar." Foto: Deutscher Ethikrat/Reiner Zensen

Sigrid Graumann zur Schaffung kleinerer Wohngruppen: "Wenn es politisch gewollt wäre und finanziert würde, wäre eine solche Umstrukturierung auch kurzfristig denkbar." Foto: Deutscher Ethikrat/Reiner Zensen

Sigrid Graumann, Mitglied im Deutschen Ethikrat, vermisst während der Coronakrise eine bessere politische Unterstützung für Pflegeeinrichtungen.

Die Rektorin der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Sigrid Graumann, vermisst eine konsequente politische Initiative für den Schutz der Pflegeheime in der Corona-Pandemie. Aus dem ersten "Lockdown" sei zu wenig gelernt worden "Mir fehlt in der politischen Debatte, dass wir grundsätzlich überlegen, was wir tun können, um Gesundheitsschutz mit möglichst viel Freiheit zu vereinbaren", sagte Graumann. Es gebe Mittel und Wege, die die einzelnen Heime aber nur mit politischer Unterstützung umsetzen könnten.

So gebe es Maßnahmen, die eine erhebliche Schutzwirkung hätten, ohne die Heimbewohner zu isolieren, sagte Graumann, die Mitglied im Deutschen Ethikrat ist. Durch die Schaffung kleiner Wohngruppen, die von einem festen, eng begrenzten Mitarbeiter-Stab versorgt würden, könne das Ansteckungsrisiko erheblich minimiert werden. "Wenn es politisch gewollt wäre und wenn es finanziert würde, wäre eine solche Umstrukturierung auch kurzfristig denkbar."

Graumann warnte vor erneut laut gewordenen Forderungen nach besonderen Schutzmaßnahmen für Risikogruppen. Faktisch hieße das, Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko zu isolieren, um die Schutzmaßnahmen für andere Teile der Gesellschaft lockern zu können. Rechte von Selbstbestimmung und Teilhabe von Heimbewohnern dürften aber nicht dauerhaft ausgesetzt werden.

Der erste Lockdown in Heimen im Frühjahr sei vor dem Hintergrund eines begrenzten Wissens und fehlender Schutzmittel zwar gerechtfertigt gewesen, sagte Graumann. Denn sonst hätte es wahrscheinlich noch viel mehr Tote gegeben. Experten und Interessensvertreter seien sich aber einig, dass sich das nicht wiederholen dürfe. (epd)

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