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Sozialversicherung

Finanzierungsüberschuss bis September 2012, aber Pflegeversicherung im Minus

11.01.2013

Wie das Statistische Bundesamt soeben mitteilte, verzeichnete die Sozialversicherung in den ersten drei Quartalen 2012 einen kassenmäßigen Finanzierungsüberschuss – in Abgrenzung der Finanzstatistik – von 5,9 Milliarden Euro. Ausnahme: Bei der sozialen Pflegeversicherung allerdings erhöhte sich das Defizit.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erreichte der kassenmäßigen Finanzierungsüberschuss  von 5,9 Mrd. Euro annähernd das Niveau des Überschusses im ersten bis dritten Quartal 2011 (6,0 Milliarden Euro). Die Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Krankenversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung, die Rentenversicherung und die knappschaftliche Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte, die soziale Pflegeversicherung sowie die Bundesagentur für Arbeit.

Die Einnahmen der Sozialversicherung summierten sich in den ersten drei Quartalen 2012 auf 392,8 Mrd Euro. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg um 1,8%. Grund hierfür ist vor allem der beständige Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Die Ausgaben stiegen um 1,9% auf 386,7 Mrd Euro. Als Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ergibt sich rechnerisch ein Finanzierungsüberschuss von 6,1 Milliarden Euro. Die Abweichung zum ausgewiesenen Überschuss (5,9 Milliarden Euro) ist auf haushaltstechnische Verrechnungen zurückzuführen.

In der Rentenversicherung ergab sich in den ersten drei Quartalen 2012 ein Finanzierungsüberschuss von 0,4 Mrd Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum wies die Rentenversicherung ein Finanzierungsdefizit von 0,5 Mrd Euro auf. 

Für die gesetzliche Krankenversicherung ergab sich im ersten bis dritten Quartal 2012 ein Finanzierungsüberschuss – einschließlich haushaltstechnischer Verrechnungen – von 4,0 Milliarden Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielte die gesetzliche Krankenversicherung einen Überschuss von 5,3 Milliarden Euro. 

Für die Bundesagentur für Arbeit ergab sich im ersten bis dritten Quartal 2012 ein Finanzierungsüberschuss von 1,7 Milliarden Euro, nach einem Überschuss von 1,2 Milliarden Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. 

Ein Minus gab es in der SPV: In den ersten drei Quartalen 2012 beliefen sich die Einnahmen der sozialen Pflegeversicherung auf 16,9 Milliarden Euro. Diesem Einnahmenanstieg um 3,6 % stand ein höherer Zuwachs der Ausgaben um 4,4 % auf 17,1 Milliarden Euro gegenüber. Das Finanzierungsdefizit der sozialen Pflegeversicherung erhöhte sich daher im ersten bis dritten Quartal 2012 um 0,1 auf 0,2 Milliarden Euro. 

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