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Hamburg startet Kampagne für den Pflegeberuf

11.09.2019
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: "Pflegeausbildung ab 2020 attraktiver". Foto: Senatskanzlei Hamburg / Bina Engel

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: "Pflegeausbildung ab 2020 attraktiver". Foto: Senatskanzlei Hamburg / Bina Engel

Mit der Aktion "Das ist Pflege!" will die Hansestadt die Zahl der Auszubildenden um zehn Prozent steigern.

Die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Bildungssenator Ties Rabe sowie Verbände und Arbeitgeber aus der Pflege wollen Beruf attraktiver machen und Ausbildungszahlen steigern.

Dazu haben sie gemeinsam eine Kampagne gestartet. In Hamburger Kinos, in Sozialen Medien, auf Plakaten und Veranstaltungen werben sie für die Pflege als Berufsbild der Zukunft und begleiten auf diese Weise die Einführung der neuen generalistischen Pflegeausbildung. "Um mehr junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern, machen wir die Pflegeausbildung ab 2020 attraktiver – mit einer fairen Vergütung, einem einheitlichen Berufsabschluss und besseren Aufstiegsmöglichkeiten durch ein Hochschulstudium", sagt Prüfer-Storcks. Das Besondere an der Kampagne sei, dass Pflegerinnen und Pfleger für die Pflege werben und authentisch aus ihrem spannenden Alltag berichten.

Kern der Kampagne ist der "Hero-Films", der in verschiedenen Hamburger Kinos über einen Zeitraum von mehreren Monaten als Vorspann zum Hauptfilm zu sehen ist. In ihm berichten Pflegerinnen und Pfleger aus ihrem Berufsalltag. Diese "Helden in der Pflege", sind auch die Gesichter der Plakate und Social-Media-Videos und Beiträge der Kampagne, die in den kommenden Monaten das Stadtbild prägen werden.

Insgesamt zehn Pflegerinnen und Pfleger werden Plakaten und Litfaßsäulen in Hamburg zu sehen sein. Zusätzlich wird auf vier Buslinien großflächig über einen Zeitraum von vier Monaten für die Pflegekampagne geworben. Neben dem "Hero-Film", sind fünf weitere Filme produziert worden, die die Themenfelder Intensivpflege im Krankenhaus, Ausbildung in der Pflege, Kinderkrankenpflege, ambulante Langzeitversorgung und stationäre Langzeitversorgung beleuchten. Eine großangelegte Social-Media-Kampagne über Instagram, Facebook, YouTube und Twitter soll es ermöglichen, Videos und Hintergrundbeiträge mit interessierten Nutzern zu teilen.

Hintergrund: Bereits heute kann Hamburg nach Auskunft der Behörden einen Ausbildungsrekord in der Pflege verzeichnen: 2.357 Auszubildende lassen sich derzeit an Hamburger Krankenhäusern zu Kranken- und oder Kinderkrankenpfleger ausbilden, 1.278 lernen Altenpflege in Pflegediensten und Pflegeheimen und 673 Auszubildenden lassen sich zur Gesundheits- und Pflegeassistenz ausbilden. Die Zahl der jährlichen Ausbildungsanfänger konnte in den letzten fünf Jahren um 20 Prozent gesteigert werden.

Mehr zur Kampagne unter   www.das-ist-pflege.de

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