Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Branchennews Politik Kosten für Pflegebedürftige steigen weiter

Finanzierung

Kosten für Pflegebedürftige steigen weiter

31.07.2020
Ulrike Elsner, Verband der Ersatzkassen, fordert Steuerzuschüsse zur Finanzierung der Pflegeversicherung. Foto: VDEK / Georg J. Lopata

Ulrike Elsner, Verband der Ersatzkassen, fordert Steuerzuschüsse zur Finanzierung der Pflegeversicherung. Foto: VDEK / Georg J. Lopata

Der Eigenanteil für die reine Pflege stieg im bundesweiten Schnitt von 693 Euro auf 786 Euro im Monat.

Pflegebedürftige müssen für die Betreuung im Heim im Südwesten besonders viel zahlen. Der Eigenanteil liegt dort bei durchschnittlich 2.354 Euro, wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen hervorgeht. Anfang 2018 waren es noch 2.019 Euro. Im aktuellen Vergleich der Bundesländer ist es mit 2.405 Euro nur in Nordrhein-Westfalen teurer. Dagegen ist die Belastung in Sachsen-Anhalt mit 1.436 Euro am niedrigsten. Im bundesweiten Schnitt stiegen die selbst zu zahlenden Anteile jetzt über die Marke von 2.000 Euro im Monat. Demnach sind nun durchschnittlich 2.015 Euro fällig.

Die Chefin des Verbandes der Ersatzkassen, Ulrike Elsner, forderte, das Problem in einer Pflegereform anzugehen. Eine kurzfristig umsetzbare Lösungsmöglichkeit sei es, die Leistungsbeträge der Pflegeversicherung einmalig anzuheben. Das könnte etwa Mehrkosten durch höhere Tariflöhne in Heimen ausgleichen. Die Länder müssten endlich die Investitionskosten übernehmen.

Elsner betonte: "Da sich auch die Finanzsituation der Pflegeversicherung zunehmend verschärft, brauchen wir einen dauerhaften Steuerzuschuss." Zugesagte einmalige 1,8 Milliarden Euro wegen der Coronakrise könnten die Lage nur vorübergehend entspannen.

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen daneben aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu. Der Eigenanteil allein für die reine Pflege stieg nun im bundesweiten Schnitt auf 786 Euro im Monat, nachdem es zum 1. Juli 2019 noch 693 Euro gewesen waren.

Bundesweit am höchsten ist er weiterhin in Baden-Württemberg mit jetzt durchschnittlich 1.062 Euro. Es folgen Berlin mit 992 Euro und Bayern mit 938 Euro. Deutlich weniger sind es dagegen in Thüringen mit 490 Euro, in Sachsen-Anhalt mit 560 Euro und in Sachsen mit 595 Euro. Auch bei den Kosten für Unterkunft und Verpflegung gibt es bundesweit eine große Spanne: von 588 Euro in Sachsen-Anhalt bis 1.036 Euro in Nordrhein-Westfalen. Der Bundesschnitt beträgt 774 Euro. (dpa)

Facebook
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

Nr. 15/16-2020

Pflegeimmobilien –
Cashflow überzeugt

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

Jetzt testen

Pflegemarkt Community

xing
XING-Pflegemarkt
Twitter
CI-Twitter
Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Häusliche Pflege Logo

Häusliche Pflege Online

Pflegedienste besser managen.

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen