Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Branchennews Politik Kritik von Verbänden, Unterstützung von Spahn

Pflegelöhne-Gesetz

Kritik von Verbänden, Unterstützung von Spahn

25.10.2019
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: "Gute Pflege verdient gute Bezahlung". Foto: BMG / Schinkel

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: "Gute Pflege verdient gute Bezahlung". Foto: BMG / Schinkel

Das Pflegelöhne-Gesetz bremse den Bau neuer Einrichtungen, fürchten die Arbeitgeber. Der Gesundheitsminister pocht auf bessere Bezahlung der Pflegenden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die gesetzlichen Weichenstellungen für höhere Löhne in der Pflege gerechtfertigt. "Gute Pflege verdient gute Bezahlung", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Viele Pflegekräfte gingen immer noch mit weniger als 2.500 Euro im Monat nach Hause. Das sei zu wenig für diese anspruchsvolle Aufgabe. "Pflegekräfte gehören zu den Stützen unser älter werdenden Gesellschaft. Das müssen wir honorieren - mit Worten und Taten», betonte Spahn. Der Bundestag hatte am späten Donnerstagabend einen Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD)  für eine bessere Bezahlung beschlossen .

Der Arbeitgeberverband AGVP hatte den Gesetzentwurf zuvor scharf kritisiert. "Rund die Hälfte aller Heime werden von privaten Unternehmen betrieben", sagte AGVP-Präsident Thomas Greiner. Sie müssten gebaut und unterhalten werden. "Der Bedarf ist riesig, es fehlen tausende von Heimplätzen und die Zahlen werden steigen. Wer soll das finanzieren, wer soll die Investitionen tätigen, wenn die notwendigen Gewinne durch den allgemein verbindlichen Tarifvertrag abgeschmolzen werden, dass sich einfach eine Investition nicht mehr lohnt?", so Greiner.

Auch der Arbeitgeberverband BPA spricht von einem Gesetz, mit dem Investoren und privates Kapital aus dem Pflegemarkt vergrault würden. So schlittere Deutschland "sehenden Auges direkt in den Pflegenotstand", warnte der BPA-Präsident und Ex-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle.

Den Tarifvertrag für die Altenpflege wollen jetzt die Gewerkschaft Verdi und die neue Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) abschließen, der unter anderem Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt und des Arbeiter-Samariter-Bundes angehören. AGVP und BPA hatten das Projekt schon im Vorfeld scharf kritisiert. Ihrer Ansicht nach ist die BVAP zu klein, um für die gesamte Branche sprechen zu können. Der AGVP hatte sich stattdessen immer wieder für die  Einführung eines Mindestlohns von 2.500 Euro für Pflegefachkräfte ausgesprochen. (mit dpa)

Facebook
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

zum Abo ...

Nr. 17/18-2020

Große Einrichtungen
zahlen mehr Gehalt 

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

Jetzt testen

Pflegemarkt Community

xing
XING-Pflegemarkt
Twitter
CI-Twitter
Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Häusliche Pflege Logo

Häusliche Pflege Online

Pflegedienste besser managen.

Altenheim Logo

Altenheim Online

Lösungen fürs Management von Pflegeheimen