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Spahn will ambulante Intensivpflege mit Beatmung zur Ausnahme machen

13.08.2019
Gesundheitsminister Jens Spahn will, dass die häusliche Intensivpflege mit Beatmung nur noch eine Ausnahme ist. Foto: BMG

Gesundheitsminister Jens Spahn will, dass die häusliche Intensivpflege mit Beatmung nur noch eine Ausnahme ist. Foto: BMG

Der Gesundheitsminister will per Gesetz die häusliche Intensivpflege mit Beatmung reduzieren, um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern.

Geht es nach Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), soll die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden nur noch die absolute Ausnahme sein. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf einen Gesetzentwurf. Insbesondere bei der ambulanten Versorgung von Beatmungspatienten sei "von einer Fehlversorgung auszugehen", heiße es darin. Zudem bestünden Fehlanreize und Missbrauchsmöglichkeiten. Das verursache hohe Kosten für die Versichertengemeinschaft und Einbußen bei der Lebensqualität der Betroffenen.
Der Gesetzentwurf sieht laut RND vor, dass die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden nur noch die absolute Ausnahme sein darf. Allein bei Kindern soll sie die Regel bleiben. Für Pflege-WGs sollen die Qualitätsanforderungen massiv steigen. Krankenhäuser sollen die Beatmungsentwöhnung dagegen besser bezahlt bekommen.

Spahn sagte dem RND, es solle alles getan werden, um die Patienten so schnell wie möglich von einer künstlichen Beatmung zu entwöhnen. Patienten, die sich nicht oder nur schlecht wehren könnten, "brauchen unsere besondere Unterstützung", sagte der Minister. (dpa)

Veranstaltung:

Aus aktuellem Anlass und wegen der Dringlichkeit der Situation für die außerklinische Intensivpflege in Deutschland werden der Gesetzesentwurf sowie das Thema Weaning ganz oben auf der Agenda der nächsten Entscheiderkonferenz Außerklinische Intensivpflege KAI am 20. November in Berlin stehen. Anmeldungen sind über veranstaltungen@vincentz.net möglich.

Die Entscheiderkonferenz findet im Rahmen des größten Branchentreffens der außerklinischen Intensivpflege in diesem Jahr statt: dem KAI Kongress 2019. Hier auch wird der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, den anwesenden Teilnehmer Rede und Antwort stehen. Mehr unter:  www.kai-kongress.de

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