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Umfrage

Teilzeitpflegekräfte wollen nicht länger arbeiten

14.10.2019
DBFK-Präsidentin Christel Bienstein: "Teilzeitmitarbeiterinnen sind die einzige kurzfristig verfügbare Ressource zur Linderung des Fachpersonalmangels." Foto: DBFK

DBFK-Präsidentin Christel Bienstein: "Teilzeitmitarbeiterinnen sind die einzige kurzfristig verfügbare Ressource zur Linderung des Fachpersonalmangels." Foto: DBFK

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe hat Pflegekräfte zur Arbeitszeit befragt.

Pflegefachkräfte in Deutschland, die in Teilzeit beschäftigt sind, lehnen ein Aufstocken ihrer Arbeitszeit überwiegend ab. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) veröffentlicht hat. "Hauptgrund für die hohe Teilzeitquote ist eindeutig die zu hohe Belastung im Beruf", sagte Präsidentin Christel Bienstein zu den Resultaten der Umfrage. 66 Prozent der Teilzeit-Pflegekräfte sagten Nein zu längeren Wochenarbeitszeiten.
Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge im Juni und Juli rund 2.000 Pflegerinnen und Pfleger befragt, darunter knapp 1.370 Beschäftigte in Teilzeit. 901 Teilnehmer gaben als Grund für die freiwillig gewählte Teilzeitarbeit an, die Belastung in Vollzeit sei zu hoch.
Die Untersuchung sollte ermitteln, welches Potenzial zum kurzfristigen Aufbau von Pflegekapazität die hohe Teilzeitquote von mehr als 50 Prozent in den Pflegeberufen bietet. Auch sollte geklärt werden, warum so viele professionell Pflegende in Teilzeit arbeiten und wie sich die Teilzeit in Pflegeeinrichtungen in den zurückliegenden Jahren entwickelt hat.
"Das sind ganz wichtige Fragen, denn Teilzeitmitarbeiterinnen sind die einzige kurzfristig verfügbare Ressource zur Linderung des zunehmenden Pflegefachpersonalmangels", sagte Bienstein. Die Umfrage zeige aber, dass ein Aufstocken der Arbeitszeit nur möglich werde, wenn die Arbeitsbedingungen deutlich weniger belastend seien. Es werde mehr Personal benötigt, Dienstpläne müssten verlässlicher sein als heute und die Löhne müssten steigen. (epd)

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