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Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

BFW-Konjunkturumfrage: Erwartungen optimistischer als im Frühjahr

27.09.2013
Neueste BFW-Konjunkturumfrage: Gewinnerwartungen gestiegen

Neueste BFW-Konjunkturumfrage: Gewinnerwartungen gestiegen

Erwartete Steuererhöhungen, angekündigte Markteingriffe wie die Mietpreisbremse und die Umsetzung der europäischen Finanzmarktregulierung dämpfen zwar die Stimmung in der deutschen Immobilienwirtschaft nach der Bundestagswahl, aber die Aussichten werden positiver eingeschätzt als noch im Frühjahr. 

Laut der aktuellen Konjunkturumfrage des BFW sind die Unternehmen der privaten Immobilien- und Wohnungswirtschaft  in ihren Geschäftserwartungen etwas optimistischer als im Frühjahr diesen Jahres. So erwarten 43% der BFW-Unternehmen eine bessere Geschäftslage, das sind 12 Prozent mehr als noch im Frühjahr 2013.  "Dies darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass wir das Vorkrisenniveau noch immer nicht erreicht haben", kommentiert Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., diese Entwicklung.

Während 62% der BFW-Mitgliedsunternehmen von Umsatzsteigerungen ausgehen, erwarten 34% gleich bleibende und 4% sinkende Umsätze. Die Gewinnerwartungen der Unternehmen sind etwas negativer: So sehen nur 49 Prozent Verbesserungen beim Gewinn und 44% der BFW-Unternehmen erwarten keine Veränderung. "Die Ursache für die verhaltene Einschätzung der Gewinnentwicklung ist sicher zum Teil in den im Wahlkampf propagierten Steuererhöhungen und dem Regulierungswahn in Form der angekündigten Mietpreisbremse zu sehen. Beide Vorhaben schweben aufgrund des Wahlausganges weiterhin wie ein Damoklesschwert über der Immobilien- und Wohnungswirtschaft ", so Rasch.

Zwar wollen derzeit noch 45% der BFW-Unternehmen ihre Neubauaktivitäten im Jahr 2014  steigern, dem Jahr 2015 blicken sie jedoch schon mit größerer Vorsicht entgegen. So wollen in 2015 nur 27% mehr Neubauprojekte anstoßen. "Statt Wachstumsimpulse wie die degressive AfA voranzutreiben, gefährdet Deutschland seine funktionierende Immobilienfinanzierung bei der Umsetzung  der europäischen Finanzmarktregulierungen. Ob Finanzmarkt-, Steuer-,Verbraucher-, Bau-  oder Ordnungsrecht - alle im Rahmen der Koalitionsverhandlungen aufgestellten Forderungen müssen der Prüfung unterzogen werden, ob dadurch  der Wohnungsbedarf in allen Preissegmenten gedeckt wird", gibt der BFW-Präsident zu bedenken.

Trotz der erwarteten Verschlechterungen wollen 68% der BFW-Mitgliedsunternehmen  ihre Mitarbeiterzahl auf dem gleichen Niveau halten, 28% wollen sogar mehr Personal einstellen.

  • Die BFW-Konjunkturumfrage zur Einschätzung der konjunkturellen Lage auf dem Immobilienmarkt erscheint halbjährlich. Die Befragung erfolgt unter den Mitglieds- und verbundenen Unternehmen. Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Spitzenverband der unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen an. Die Mitgliedsunternehmen verwalten einen Wohnungsbestand von über 3,1 Millionen Wohnungen, in denen annähernd 7,2 Millionen Menschen leben. Dies entspricht einem Anteil von mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in Deutschland. Der Arbeitskreis Seniorenimmobilien befasst sich scherpunktmäßig mit alternsgerechten Wohn- und Pflegeimmobilien.
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