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Pflegebranche

Beck: "Pflege aus dem strukturellen Verfolgungswahn holen"

26.09.2013
Beck: Pflege kann selbstbewusst neue Geschäftsfelder erschließen

Beck: Pflege kann selbstbewusst neue Geschäftsfelder erschließen

Beim derzeit laufenden 12. DEVAP-Bundeskongress in Berlin hat Unternehmensberater Prof. Martin Beck die Pflegeunternehmen aufgerufen, ihre Kompetenz und ihr Know-how für neue Dienstleistungsangebote an die Industrie zu nutzen - und sich nicht klein und schlecht reden zu lassen.

Der Tübinger Unternehmensberater Prof. Martin Beck, selbst mit beruflichen Wurzeln in der Diakonie, hat an die Pflegeunternehmen appelliert, selbstbewußt nach neuen Geschäftfeldern Ausschau zu halten. Die demografische Entwickung stellt die Sozialunternehmen wie auch die Industrie wie Behörden und Institutionen vor ähnliche Probleme: Fachkräftesicherung und -gewinnung. Die Wirtschaft sehe sich zunehmend mit einem neuen Themenfeld konfrontiert, in dem gute Mitarbeiter gehalten und gewonnen werden sollen, die neben dem Beruf z.B. familiäre Betreuungs- und Pflegeaufgaben haben. Hier kann die Pflege mit ihrem spezifischen Know-how ansetzen. Beck: "Gehen Sie auf die Unternehmen, Behörden und Institutionen in ihrem lokalen Umfeld  - auch die Betriebsräte - zu und fragen Sie, was Sie für sie tun könnten." In vielen Fällen könne schnell Interesse geweckt werden, insbesondere wenn man die zuständigen Personalleiter mit Einladungen in das Pflegeunternehmen vom Know-how der Mitarbeiter überzeugen und ein positives Bild vom möglichen Pflegepartner vermitteln könne.

Die Möglichkeiten gehen von Schulungen für Industriemitarbeiter in häuslicher Pflege und Entlastung im Rahmen von Gesundheitsförderungsprogrammen, (Firmen-) Tagespflege oder -betreuung für die zu pflegenden Angehörigen, Kooperationen zu flexibel gestalteten Dienstleistungen, wenn die arbeitenden pflegenden Angehörigen aus beruflichen Gründen nach einer dringenden Lösung suchen. Ziel: Aufbau einer professionellen und verlässlichen Hilfestruktur im Quartier, in Kooperation von Pflegedienstleistern und Industrie und Verwaltung.

Beck zu den Vertretern der Pflege- und Sozialunternehmen: "Nutzen sie Ihre Ressourcen und Ihre Kompetenz, entwickeln Sie neue Angebote in Ihrem Dienstleistungsspektrum. Wirtschaft und Gesellschaft brauchen immer stärker flexible und bedarfsorientierte Lösungen - das bietet Ihnen gute Chancen." Um das verwirklichen zu können, müsse die Pflege aber auch selbstbewusst auftreten. "Weg von der Klagemauer, hin zu marktorientiertem Denken und Verhalten. Die Pflegebranche darf nicht einem strukturellen und kollektiven Verfolgungswahn unterliegen und sich klein und schlecht reden lassen - auch, was die Entlohnung betrifft, die besser ist als in einer Vielzahl anderer Berufe. Sie haben für die wachsende Nachfrage nach Betreuungs- und Pflegeleistungen das Richtige zu bieten. Nutzen sie das."

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