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Gesundheitswirtschaft

DIHK-Report: Heime und Kliniken planen mehr Ersatzinvestitionen

24.09.2013
Heime und Kliniken finden sich unter Gesundheits- und soziale Dienste

Heime und Kliniken finden sich unter Gesundheits- und soziale Dienste

Aus einer Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage zur Gesundheitswirtschaft geht hervor, dass für die Gesundheits- und sozialen Dienste der Ersatzbedarf die treibende Rolle bei anstehenden Investitionen spielt.

Die Investitionstätigkeit der Gesundheitswirtschaft schwenkt nach langer Zeit reger Aktivität auf einem gemäßigteren Pfad ein. Der Saldo aus höheren und niedrigeren Investitionsabsichten liegt bei plus acht Punkten und hat sich damit gegenüber der Vorumfrage halbiert. Dennoch liegt er damit noch fünf Punkte höher als in der Gesamtwirtschaft. Pharmaindustrie sowie Gesundheits- und soziale Dienste reduzieren ihre Investitionsabsichten relativ deutlich. Bei ersteren sinkt der Saldo von 26 auf 19 Punkte – nach wie vor also ein sehr hohes Niveau –, bei letzteren von 16 auf plus fünf. Gerade für die Gesundheits- und sozialen Dienste spielt der Ersatzbedarf die treibende Rolle - 62 Prozent der Betriebe geben ihn als Hauptmotiv für die geplanten Investitionen an.

Die Pharmaindustrie liegt hier sogar bei 67 Prozent. Aber auch Kapazitätsausweitungen sind insbesondere für letztere ein wichtiges Motiv – 60 Prozent der Pharmaunternehmen geben sie an, gegenüber 44 Prozent bei den Dienstleistern. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft sind es derzeit 25 Prozent. Die Medizintechnik sieht dagegen Produktinnovationen als Hauptmotiv für neue Investitionen (58 Prozent). Ihr Investitionssaldo liegt mit plus 14 Punkten nach 18 Punkten in der Vorumfrage weiterhin überdurchschnittlich hoch. Insgesamt sind weiterhin umfangreiche Investitionen geplant – die Gesundheitswirtschaft rechnet mit steigender Nachfrage – wenngleich auf etwas reduziertem Niveau gegenüber den vergangenen Monaten.

Die Beschäftigungspläne der Gesundheitswirtschaft sind im Frühsommer 2013 etwas verhaltener als noch in den Vorumfragen. Insgesamt hat sich der Saldo aus positiven und negativen Beschäftigungsplänen von 16 auf elf Punkte reduziert. Die Zeichen stehen also klar auf Beschäftigungsaufbau, wenn auch weniger stark als zuvor. Die Beschäftigungsabsichten der Gesamtwirtschaft dagegen verharren konstant bei plus einem Punkt. Der DIHK rechnet bei der Beschäftigungsentwicklung für das Jahr 2013 insgesamt mit einem Zuwachs von 60.000 Stellen in der Gesundheitswirtschaft. Die expansivsten Pläne äußern die personalintensiven Gesundheits- und sozialen Dienste, die bei einem
Saldo von 15 Punkten liegen (Vorumfrage: 19).

  • Eine der Autorinnen ist Dr. Anne Zimmermann, Leiterin des Referats Soziale Sicherung, Gesundheitswirtschaft. Der DIHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft wurde 2009 ins Leben gerufen. In diesem Gremium sind Unternehmerinnen und Unternehmer aus nahezu allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft – Pflegeanbieter, Krankenhäuser, Apotheken, Medizintechnikunternehmen, Versicherungen, etc – vertreten, um die ganze Breite dieses Wirtschaftszweiges abzudecken. Die Gesundheitswirtschaft stellt bereits heute gut jeden zehnten Arbeitsplatz in Deutschland. Themen des Ausschusses, der die DIHK-Gremien fachlich berät, sind unter anderem Fragen des Fachkräftemangels in der Gesundheitswirtschaft,  hier stehen insbesondere die Gesundheits- und sozialen Dienste besonders im Fokus, wie etwa Altenpflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser. Weiterhin befasst er sich z. B. mit der künftigen Finanzierung des Gesundheitswesens, der Stärkung wettbewerblicher Strukturen in der Gesundheitswirtschaft und den Chancen der Gesundheitswirtschaft im Ausland. Die Ausschuss-Mitglieder sind für vier Jahre berufen, den Vorsitz hat Ludwig Georg Braun, Aufsichtsratsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG und Ehrenpräsident des DIHK, inne. Stellvertretende Vorsitzende ist Irmtraut Gürkan, kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg.  
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