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Digitale Unterstützung im Quartier

15.05.2019
PIQ-Abschlussveranstaltung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Foto: Arne Pöhnert

PIQ-Abschlussveranstaltung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Foto: Arne Pöhnert

Das EU-Projekt PIQ erarbeitete und erprobte digitale Hilfslösungen für frühe Phasen der Pflege in Gelsenkirchener Quartieren.

Das Projekt "Pflege im Quartier" (PIQ), 2016 in Gelsenkirchen gestartet, ist nun beendet. Die Ergebnisse der dreijährigen Pionierarbeit: Informatiker und Sozialwissenschaftler der FH Dortmund haben gemeinsam mit dem Generationennetz Gelsenkirchen digitale Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in einer frühen Phase der Pflegebedürftigkeit entwickelt und erprobt. Weitere Partner auf dem digitalen Weg waren die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH und das BiG Bildungsinstitut im Gesundheitswesen aus Essen.

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen stellten die Projektpartner ihre Ergebnisse vor. Das Kernstück dabei ist eineInternetplattform zum Thema Pflege in Gelsenkirchen. Sie stellt neben wichtigen Informationen und Kontakten digitale Module bereit, die den Pflegealltag erleichtern. Dazu gehören u.a. der Medikationsplan, der Pflegebericht und ein Selbstsorge-Tagebuch. Verbunden ist die Plattform mit einer Smartphone-App, die ihre Nutzerinnen und Nutzer jederzeit lokalisieren und im Notfall Hilfe herbeirufen kann.

"Wir sind sehr stolz, dass wir mit den Projektpartnern technische Lösungen für die frühe Phase der Pflege in Gelsenkirchen erarbeiten, etablieren und evaluieren konnten," zieht Sabine Sachweh, Professorin für Angewandte Softwaretechnik an der FH Dortmund ein Projektfazit. Die Ergebnisse aus Gelsenkirchen bilden nun die Grundlage für das Folgeprojekt "Gerne Digital!", das am Beispiel einer Dortmunder Klinik den Wechsel zwischen stationären Krankenhausaufenthalten und Aufenthalten zuhause oder in Pflegeeinrichtungen in den Mittelpunkt stellt.

Auch in Gelsenkirchen geht es mit PIQ weiter. Das Generationennetz werde sich nach Projektabschluss entsprechend seiner Möglichkeiten und Kapazitäten um die Aktualisierung der Plattform-Inhalte kümmern und Erfahrungen mit der Nutzung sammeln, kündigte Lisa Heite, Geschäftsführerin des Generationennetzes an. Für den technischen Betrieb der Plattform zeichnet bis auf weiteres die FH Dortmund verantwortlich, so Sachweh: "Ich freue mich sehr über die Übernahme der Plattform-Pflege durch das Generationennetz. So bleiben die Projektergebnisse aus dem Quartiers-Netz und aus PIQ für Gelsenkirchen erhalten und aus einer Hand gepflegt, was den Prozess vereinfacht und die Qualität sicherlich erhöht."

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