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Bayern

Pflege in Landsberg: Caritas steigt ein und entlastet die Kommune

30.09.2013
Landsberg: Die Caritas ist neuer Pflegepartner der Stadt

Landsberg: Die Caritas ist neuer Pflegepartner der Stadt

Die Pflege in dem traditionsreichen, aber dafür ungeeigneten Gebäudes des Heilig-Geist-Spitals kostet die Kommune jedes Jahr 450.000 bis 500.000 Euro. Seit März sucht die Stadt nach einem neuen Träger für ein neues Pflegeangebot. Jetzt ist klar: die Caritas steigt ein.

In den Gemäuern eines ehemaligen Jesuitenklosters aus dem 16. Jahrhundert am Kommerzienrat-Winklhofer-Platz 3 ist bisher das Pflegeheim Heilig-Geist-Spital beheimatet. Dort finden sich für die Bewohner 44 Pflegebetten im Altbau und 24 Betten in einem neuen Anbau. Aber der Betrieb ist schwer defizitär, bis zu 500.000 Euro im Jahr - jeweuils zu decken aus dem Stiftungsvermögen. Mit der Vergabe der Pflege an einen Partner will  sich Landsberg am Lech auch finanziell endlich wieder Spielraum verschaffen. Mit dem Neubau, der nicht mehr unter der Regie der Stadt steht, würde nicht nur diese Belastung wegfallen. Der künftige Betreiber soll außerdem einen Erbpachtzins bezahlen. Ein Superplan.

Im März sagte Oberbürgermeister Mathias Neuner: "Bis 2016 möchte ich  die Altenpflege am Heilig-Geist-Spital endgültig umstrukturiert haben. Wenn alles gut geht, machen wir in drei Jahren einen dicken Haken hinter das Thema." Der Bauträger bekomme dazu ein Grundstück im Jesuitengarten von maximal 6000 Quadratmetern zur Verfügung gestellt, damit er ein Haus für 100 bis 120 Betten errichten kann. "Damit ist der Bedarf für 20 bis 30 Jahre dann auch gedeckt", hofft Neuner.

Nun liegt die Lösung auf dem Tisch. Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet, stellten OB Neuner und Vertreter von Caritasverband und der Caritas Augsburg Betriebsträger GmbH (CAB) die Vereinbarungen vor, die spätestens Anfang 2016 in ein neues Pflegezentrum "Caritas-Seniorenzentrum Heilig-Geist-Spital" mit 120 Plätzen münden soll. Das bisherige Spital soll nach Auffassung des Stadtrates zu einem Angebot des Betreuten Wohnen oder auch für alternative Wohnformen umgebaut werden, aber keine vollstionäre Pflege mehr anbieten.

Neuer Partner ist nun also der Caritasverband für die Diözese Augsburg. Der Verband ist Bauherr und die CSB, eine hundertprozentige Tochter der Caritas, wird die Pflegeeinrichtung betreiben. Das bisherige Pflegepersonal habe die Möglichkeit, zu den bisherigen Bedingungen zur CAB zu wechseln. Der Umzug für die Bewohner aus dem bisherigen Spital soll Ende 2015 erfolgen. Bis dahin führt die Stadt das alte Haus weiter.

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