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25. Aug 2017 | Unternehmen

Asklepios: Erstes Halbjahr 2017 mit "konstanter Geschäftsentwicklung"

Das erste Halbjahr 2017 entwickelte sich beim Asklepios-Konzern, der bundesweit inklusive der Tochter MediClin über 150 Gesundheitseinrichtungen verfügt, "insgesamt stabil". Für das Gesamtjahr geht die Konzern-Geschäftsführung nach möglichen "strategischen Zukäufen" von einer moderaten Verbesserung der wesentlichen Kennzahlen und von einem leichten Wachstum des Umsatzes zwischen 1,5% und 2,5% aus

Die Anzahl der behandelten Patienten lag bei rund 1,14 Mio. und damit 0,9 Prozent unter dem Vorjahresvergleichszeitraum. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 steigerte Asklepios seine Nettoinvestitionen in den Klinikbetrieb um 15,1 Prozent und investierte zusätzlich in Unternehmenszukäufe entlang der Wertschöpfungskette.

Das erste Halbjahr 2017 entwickelte sich insgesamt stabil und verzeichnete einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse um 0,6 Prozent auf EUR 1.619,9 Mio. Das Ergebnis ist durch Sondereffekte der Risikovorsorge hinsichtlich des sich veränderten regulatorischen Umfelds in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags belastet und resultierte in einem Rückgang des EBITDA auf EUR 169,4 Mio. (6M.2016: EUR 179,6 Mio.). Die EBITDA-Marge lag bei 10,5 Prozent (6M.2016: 11,1 Prozent).

Aufgrund eines Anstiegs der beschäftigten Mitarbeiter erhöhte sich die Personalaufwandquote auf 65,1 Prozent (6M.2016: 64,1 Prozent). Die Materialaufwandquote lag mit 21,6 Prozent (6M.2016: 21,4 Prozent) leicht über Vorjahresniveau. Die sonstige Aufwandquote ohne Mietaufwand lag bei 7,7 Prozent (6M.2016: 8,0 Prozent).

Das Konzernergebnis sank um 4,8 Prozent auf EUR 79,7 Mio. (6M.2016: EUR 83,7 Mio.) und resultierte in einer Umsatzrendite von 4,9 Prozent (6M.2016: 5,2 Prozent). "In unseren Kliniken bieten wir zunehmend individualisierte und innovative Behandlungslösungen an, was ein wichtiger Teil von Asklepios‘ Exzellenzstrategie ist", sagt Kai Hankeln, CEO. "Im kommenden Halbjahr werden wir den Ausbau unseres Leistungsangebots verstärkt fortsetzen und an die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des vergangenen Geschäftsjahres anknüpfen."

Die Bruttoinvestitionen betrugen im Berichtszeitraum EUR 101,4 Mio. (6M.2016: EUR 99,0 Mio.). Die Investitionen nach Abzug der Fördermittel erhöhten sich um 15,1 Prozent auf EUR 71,4 Mio. Die Eigenmittelquote betrug 70,4 Prozent (6M.2016: 62,7 Prozent).

Asklepios investierte zusätzlich in strategische Unternehmenszukäufe. "Mit unseren hohen Investitionen und der klaren Fokussierung auf medizinische Schwerpunkte sind wir auf dem richtigen Weg. Den Großteil dieser Investitionen tätigen wir aus eigenen Mitteln", sagt Dr. Thomas Wolfram, CEO. "Wir erwarten auch weiterhin eine positive Nachfrage nach unseren Behandlungsangeboten."

Die Bilanz- und Finanzstrukturen sind zum Stichtag 30.06.2017 solide. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,8 Prozent auf rund EUR 3.626,7 Mio. (31.12.2016: EUR 3.460,8 Mio.). Das Eigenkapital belief sich auf EUR 1.327,5 Mio. (31.12.2016: EUR 1.273,4 Mio.), die Eigenkapitalquote lag mit 36,6 Prozent leicht unter dem Jahresende (31.12.2016: 36,8 Prozent). Die Nettoschulden betrugen zum Stichtag EUR 650,7 Mio. (31.12.2016: EUR 524,3 Mio.), der Verschuldungsgrad entsprach dem 1,7-fachen des EBITDA (31.12.2016: 1,3x). Die liquiden Mittel des Konzerns lagen bei EUR 419,2 Mio. (31.12.2016 EUR 456,6 Mio.).

"Unser stabiles finanzielles Fundament ist neben einer angemessenen Profitabilität und einem nachhaltigen Wachstumskurs ein Eckpfeiler unserer Finanzstrategie", kommentiert Hafid Rifi, CFO. "Wir sind auch in der zweiten Jahreshälfte bereit für strategisch sinnvolle Zukäufe entlang der Wertschöpfungskette."

  • Die Asklepios Kliniken zählen zu den größten privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Aktuell verfügt der Konzern inklusive der Tochter MediClin bundesweit über 150 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2016 wurden 2,3 Mio. Patienten in Einrichtungen des Asklepios Konzerns behandelt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeiter.
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