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20. Nov 2019 | Unternehmen

KAI startet in Berlin

Der Kongress für Außerklinische Intensivpflege ist in Berlin gestartet. Der Praxiskongress findet zum zehnten Mal statt, erstmals aber unter der Flagge von Vincentz Network.

Kongresspräsident Stephan Patke: "Die Chance nutzen, miteinander und mit der Politik darüber zu reden, wie wir leben und arbeiten wollen". Foto: Florian Arp

In Berlin haben Häusliche Pflege Chefredakteur Lukas Sander, Kongresspräsident Stephan Patke sowie Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR) den  Kongress für Außerklinische Intensivpflege (KAI) eröffnet. Über 70 Vorträge zu Pflegepraxis, Recht und Hilfsmitteln erwarten die Kongressbesucher jetzt bis Donnerstagabend.

"Wir müssen die Chance nutzen, miteinander und mit der Politik darüber zu reden, wie wir in Zukunft leben und arbeiten wollen", sagte Patke zur Eröffnung. Dazu gehöre auch das Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG), das in den vergangenen Wochen viel kritisiert worden war. Diese Kritik sei jedoch teilweise zu oberflächlich, so Patke. Er glaube daran, dass die Bundesregierung das das Recht auf Selbstbestimmung nicht, wie befürchtet, opfern werde.

Auch Wagner äußerte sich in seiner Rede zu den politischen Entwicklungen um die Außerklinische Intensivpflege: "Herr Spahn wirft gerne einfach einen Stein in den Teich und guckt, was die Wellen machen. Das passt zu seinem Benchmark, ein Gesetz pro Monat auf den Weg zu bringen". Das sei schön und gut, denn in der Vergangenheit habe sich seitens der Politik zu wenig getan. "Manchmal sollte ein Gesetzesentwurf vor der Veröffentlichung aber vielleicht doch eine Runde mehr drehen", so der DPR-Präsident.

"Ganz herzlichen Dank dafür, dass wir diese Veranstaltung wieder durchführen können", so Lukas Sander. Ein Jahr zuvor sei noch nicht klar gewesen, dass es den KAI auch 2019 wieder geben sollte. Zu Gast sind am zweiten Kongresstag auch Kordula Schulz-Asche, pflegepolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, sowie  Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung. Sie werden sich in einer Sprechstunde den Fragen der Teilnehmenden stellen.

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