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08. Okt 2019 | Unternehmen

Köln braucht 50 neue Pflegeheime bis 2040

3.900 weitere Pflegeplätze müssten in Köln entstehen, um das aktuelle Versorgungsniveau zu halten, so eine Studie von Terranus.

Terranus-Geschäftsführer Markus Bienentreu: "Verbesserung der Refinanzierungsmöglichkeiten ist dringend geboten". Foto: Terranus

Die Prognose des Kölner Unternehmens basiert auf Daten des Statistischen Bundesamtes, wonach die Altersgruppe 65plus in Köln bis 2040 um fast 50 Prozent wachsen wird. Um den Bedarf an Pflegeplätzen zu decken, seien mehr als 50 Neubauten notwendig, heißt es in der Terranus-Analyse. "Wir steuern sonst auf eine dramatische Unterversorgung zu", sagt Terranus-Geschäftsführer Markus Bienentreu. Schon jetzt sei "die Versorgungslage für Pflegebedürftige außerordentlich gespannt".
In Zahlen ausgedrückt: Die Auslastung in Kölns Einrichtungen liegt schon jetzt mit 97,8 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 92,4 Prozent. Zudem verschärft auch die seit August 2018 geltende Einbettzimmerquote – bei Bestandsimmobilien 80 Prozent, bei Neubauten 100 Prozent – die Lage. Damit sank die Zahl der Betten pro Senioreneinrichtung beträchtlich.
Allerdings fehle es in Köln an geeignetem Bauland. "Die Grundstückspreise sind nicht refinanzierbar", sagt Terranus-Chef Bienentreu. Idealerweise bräuchten Seniorenheime Lagen mit guter Verkehrsanbindung und fußläufiger Infrastruktur. Bienentreu fordert darum die Stadt auf, Grundstücke speziell für den Neubau von Pflegeeinrichtungen auszuweisen. "Auch eine Verbesserung der Refinanzierungsmöglichkeiten ist dringend geboten."

Hintergrund: Die Pflegeheimberatung Terranus veröffentlich seit Anfang 2019 den Bedarfskompass zur Bestimmung des Pflegeheimbedarfs in deutschen Großstädten. Zuletzt wurde die  Analyse für München vorgestellt.

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