Created with Sketch.

27. Nov 2020 | Politik

Patientenschützer kritisieren Corona-Beschluss

Die  neuen Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Pandemie reichen nicht aus, so die Ansicht der Stiftung Patientenschutz

Eugen Brysch äußert Kritik an den jüngst beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung. Foto: Deutsche Stiftung Patientenschutz

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat die neuen Beschlüsse von Bund und Ländern zum Schutz von Pflegebedürftigen und Klinikpatienten als unzureichend kritisiert.

"Mit 30 Schnelltests pro Monat kann es nicht gelingen, das Virus dort frühzeitig zu erkennen und aufzuhalten, wo es am härtesten zuschlägt", stellt Brysch fest.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten hatten entschieden, dass pro Pflegeheimbewohner ab 1. Dezember 30 Schnelltests pro Monat kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen.

Außerdem sollen jedem Heimbewohner und jedem Krankenhauspatienten gegen eine geringe Eigenbeteiligung ab Dezember 15 FFFP2-Masken angeboten werden. Dadurch sollen "Bewohner in Einrichtungen zu Weihnachten unter möglichst sicheren Bedingungen Familienbesuch erhalten können", heißt es in dem Bund-Länder-Beschluss.

Brysch vermisst außerdem eine Aussage der Regierungschefs, wie die Schnelltests die Schutzbedürftigen und ihre Helfer unverzüglich erreichen sollen. "Es muss aber klar sein, wie diese Mammutaufgabe organisiert sowie personell und finanziell gestemmt werden kann." Allein aus eigener Kraft sei das Angehörigen und Einrichtungen nicht möglich.

Der Patientenschützer schlägt für Schnelltestungen unkonventionelle Wege vor: "Viele 450-Euro-Jobber, die entlassen wurden, könnten befähigt werden, diese Aufgabe zu übernehmen." Außerdem gebe es neben der Bundeswehr Hunderttausende Freiwillige der Sanitätsdienste, um im Katastrophenfall zu unterstützen. (epd)

Investieren in Service-Wohnen für Senioren

Bücher

Investieren in Service-Wohnen für Senioren

Sie wollen Investitionsentscheidungen im Segment Service-Wohnen treffen? Und zwar auf der Basis aktueller, spezifischer und zuverlässig recherchierter Marktdaten? Die Terragon AG liefert mit einer Studie zum Thema diese Datenbasis - hier in Form eines White-Papers. In kompakter Form mit aussagestarken Grafiken und Tabellen und dem gebotenen fachlichen Know-How erfährt der Leser alles Wesentliche über den Markt und die Zielgruppen. Die Analyse von Chancen und Risiken gibt wertvolle Hinweise auf Entwicklungen dieses Marktsegments, die Sie für Ihre Investitionsentscheidungen nutzen sollten. Dieses White-Paper erscheint in der Autorenschaft von Dr. Michael Held (CEO, Terragon AG) und Walter Zorn (Head of Research, Terragon AG).

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok