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27. Aug 2020 | Unternehmen

Pflege: Gehalt ist nicht alles

Einer Untersuchung zufolge sind die Gehälter bei Caritas-Mitarbeitern besser, als beispielsweise bei privaten oder kommunalen Arbeitgebern.

Caritas-Mitarbeitende stehen bei der Bezahlung vergleichsweise gut da, meint Jonas Vorderwülbecke. Foto: Caritasverband Diöszese Münster

Die Verdienstmöglichkeiten in der Pflege sind weit besser, als das gängige Vorurteil von geringem Lohn vermuten lässt. Fachkräfte der Caritas zum Beispiel in der Altenpflege bekommen knapp 150 Euro mehr monatlich als der Durchschnitt aller Fachkräfte.

Das meint Jonas Vorderwülbecke vom Caritasverband der Diözese Münster. Im Vergleich stehen die Caritas-Mitarbeitenden gut dar, da sich "unsere Tarife am öffentlichen Dienst orientieren", erklärt der Pflegereferent.

Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur bekommen 28,3 Prozent der vollzeitbeschäftigten Pflegekräfte einen Niedriglohn. Sind sie nicht bei einem kirchlichen Träger angestellt, sondern bei privaten Unternehmen oder Kommunen, werden sie nur zu 20 Prozent tariflich bezahlt.

Freuen können sich auch die Auszubildenden in der Pflege, die mit 1.300 Euro im dritten Jahr an der Spitze der Azubi-Gehälter stehen. Auch wenn eine gute Bezahlung wichtig für die Attraktivität eines Berufs ist, spielen nach Ansicht des Caritasverbandes für die Diözese Münster weitere Faktoren eine Rolle.

Nach Auffassung von Vorderwülbekke seien insbesondere Rahmenbedingungen wie verlässliche Dienstpläne, Ausfallkonzepte und betriebliche Gesundheitsförderung entscheidende Argumente, in die Pflege zu gehen und dort länger zu arbeiten.

Gesellschaftlich müsse diskutiert werden, "wieviel uns eine hochwertige Versorgung, Betreuung und Begleitung, alter, kranker und behinderter Menschen wert ist", so Vorderwülbecke abschließend.

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