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24. Feb 2017 | Unternehmen

Zwei weitere Vorstände berufen: Wachstumsstrategie bei OptiMedis

Die Hamburger Management- und Beteiligungsgesellschaft OptiMedis AG stellt sich für die Wachstumsstrategie neu auf: zwei weitere Vorstandsmitglieder wurden berufen, Unternehmensgründer Dr. h. c. Helmut Hildebrandt sitzt dem Vorstand als CEO vor. U.a. sollen Kapitalgeber gewonnen werden, um benötigte Startinvestionen für den Aufbau einer dritten Versorgungsregion in Deutschland (wie z.B. Gesundes Kinzigtal) zu erhalten.

Der aufgestockte OptiMedis-Vorstand (v.l.n.r.): Dr. Oliver Gröne (stv Vorstandsvorsitzender), Dr. rer. medic. h. c. Helmut Hildebrandt (CEO), Dr. phil. Alexander Pimperl (stv Vorstandsvorsitzender)Foto: OptiMedis AG

Die OptiMedis AG erweitert ihren Vorstand um Dr. Oliver Gröne und Dr. Alexander Pimperl. Dies hat der Aufsichtsrat des Hamburger Unternehmens beschlossen. Unternehmensgründer Dr. h. c. Helmut Hildebrandt sitzt dem Vorstand als CEO vor. Er betont: "Mit der Erweiterung des Vorstands stellen wir uns für unsere Wachstumsstrategie im In- und Ausland kompetent auf." Die beiden neuen Vorstandsmitglieder rücken aus Leitungspositionen bei der OptiMedis AG in den Vorstand auf. Dr. Gröne ist fortan für die Bereiche Forschung & Entwicklung und Organisation und Dr. Pimperl für Finanzen und Datenanalytik zuständig.

Der promovierte Gesundheitswissenschaftler Dr. Oliver Gröne war von 2015 bis 2017 Leiter des Bereichs Forschung & Entwicklung bei der OptiMedis AG. Von 2011 bis 2015 entwickelte er als Associate Professor an der London School of Hygiene and Tropical Medicine Verfahren zur Bewertung und Verbesserung der Versorgungsqualität. Außerdem war er viele Jahre für die Weltgesundheitsorganisation in Barcelona, Kopenhagen und Genf tätig. Gröne hat Soziologie an der Universität Bielefeld studiert und als DAAD-Stipendiat Gesundheitswissenschaften an der London School of Hygiene & Tropical Medicine. Seine Dissertation erfolgte an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Er ist Mitherausgeber des "International Journal for Quality in Health Care".

Dr. Alexander Pimperl hat seit 2007 bei der OptiMedis AG den Bereich Health Data Analytics aufgebaut und von 2015 bis 2016 als Harkness Fellow in Health Care Policy and Practice (The Commonwealth Fund) in den USA geforscht. Für ein Jahr arbeitete er insbesondere an der University of California, Berkeley (USA) gemeinsam mit Prof. Hector Rodriguez, Prof. Steven Shortell (UC Berkeley) und Dr. Julie Schmittdiel (Kaiser Permanente) an dem Thema "Performance Management in Accountable Care Organizations in the U.S. and Germany: From external reporting requirements to enabling internal performance management in physician practices”. Dr. Pimperl promovierte an der UMIT health & life sciences university Hall/Tirol im Fachbereich Gesundheitskökonomie.

Internationalisierung und Investitionen : Die beiden neuen Vorstände verantworten in besonderer Weise die Wachstumsstrategie der OptiMedis AG. Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten neue Projekte im In- und Ausland, wie beispielsweise im Hamburger Osten und im britischen NHS, begonnen. In Großbritannien will die OptiMedis AG ab 2017 gemeinsam mit dem britischen Gesundheitsspezialisten COBIC und mit Leistungserbringern und -einkäufern populationsorientierte, integrierte Versorgungsmodelle umsetzen. "Dabei wird ein outcome based approach verfolgt, der die Orientierung am Gesundheitsergebnis anreizen soll", erläutert Gröne, der zu diesem Thema lange geforscht hat und für die Kooperation mit den britischen Partnern zuständig ist.

Pimperl verantwortet die Gespräche und Verhandlungen mit Investoren und Finanziers sowie die Durchführung von Bewertungsverfahren durch Investoren. Das Ziel ist es, Kapitalgeber zu gewinnen, um benötigte Startinvestionen für den Aufbau einer dritten Versorgungsregion in Deutschland zu erhalten. Weiterhin fallen Vertragsgespräche und -verhandlungen mit den Kostenträgern in seinen Verantwortungsbereich.

Aufsichtsrat wird weiblicher: Die internationale Gesundheitsexpertin Prof. Dr. Dr. h. c. Ilona Kickbusch und die Bochumer Professorin für Raumplanung, Prof. Dr. Heike Köckler , sind in den Aufsichtsrat der OptiMedis AG berufen worden.

Ilona Kickbusch ist eine der führenden und weltweit anerkanntesten Expertinnen in der internationalen Gesundheitspolitik. Sie war Initiatorin der Ottawa Charta für Gesundheitsförderung und weltweiter Setting Programme. Nach ihrer Tätigkeit bei der Weltgesundheitsorganisation von 1980 bis 1998 war sie zwischen 1998 und 2004 Professorin an der Yale University (USA). Derzeit ist sie als Professorin am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf tätig, wo sie das Global Health Center leitet, und als selbstständige Beraterin für öffentliche Gesundheit. Prof. Kickbusch: "Die OptiMedis AG verfolgt international führende Ansätze, um Gesundheitsförderung und Public Health im Gesundheitswesen nachhaltig zu verankern. Daher freue mich über den Ruf in den Aufsichtsrat."

Heike Köckler ist Raumplanerin und hat in verschiedenen Kontexten zu gesundheitsfördernder Stadtentwicklung und sozialer Ungleichheit bei Gesundheit, insbesondere mit dem Schwerpunkt der umweltbezogenen Gerechtigkeit , gearbeitet. Sie hat an verschiedenen Arbeitshilfen für eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung mitgearbeitet. Prof. Köckler ist seit 2015 Professorin für Sozialraum und Gesundheit am Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit in Bochum und gestaltet seit 2016 als Dekanin den Aufbau des jungen Departments mit. Sie ist ordentliches Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). "Die OptiMedis AG ist für mich ein Beispiel dafür, dass sozialraumbezogene gesundheitliche Versorgung nach ökonomischen Prinzipien zum Wohl der Patienten umgesetzt werden kann", unterstreicht sie.

Dem Aufsichtsrat der OptiMedis AG gehören nun an:

  • Dr. Manfred Richter-Reichhelm (Vorsitzender),
  • Prof. Dr. Gerd Glaeske,
  • Prof. Dr. Dr. Alf Trojan,
  • Dr. Hans Jürgen Ahrens,
  • Prof. Dr. Dr. h. c. Ilona Kickbusch und
  • Prof. Dr. Heike Köckler.
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