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31. Mrz 2021 | Politik

Finsoz unterstützt Projekt „Smarte Pflege“

Der Digitalverband beteiligt sich an einem neuen Forschungs- und Entwicklungsprojekt für die Häusliche Pflege.
Finsoz-Geschäftsführerin Thordis Eckhardt
Finsoz-Geschäftsführerin Thordis Eckhardt will mit dem Projekt die "Entwicklung eines Konzeptes für die smarte Ausstattung von Wohn-Pflege-Appartements" voranbringen.
Foto: Finsoz

Innovative Assistenzsysteme können den Pflegeprozess für Pflegekräfte und pflegende Angehörige in der Häuslichen Pflege erleichtern. Welche Anforderungen in diesem Umfeld an Produkte gestellt und wie die Prozesse neu strukturiert werden müssten, ist Ziel des neuen BMWi-Forschungs- und Entwicklungsprojektes „Smarte Pflege“ des Useability Lab am IHD in Dresden. Das teilte der Digitalverband Finsoz jetzt mit, der auch Kooperationspartner in diesem Projekt ist.

„Die Entwicklung eines Konzeptes für die smarte Ausstattung von Wohn- und Pflege-Appartements unter Verwendung am Markt vorhandener Lösungen der Home-Automation und der Pflege-Unterstützung tragen wir inhaltlich auf ganzer Linie mit“, sagt Finsoz-Geschäftsführerin Thordis Eckhardt. Besonders in Hinblick auf mögliche technologische Vernetzungskonzepte und den Informationsfluss zwischen den Produkten und Systemen wolle der Verband Wissen und Know-how gern in das Forschungsprojekt mit einbringen.

In der 30-monatigen Laufzeit des Projektes werden unter anderem neuartige oder neu strukturierte Prozesse in der häuslichen Pflege untersucht und beschrieben, in die Produkte mit technischen Assistenzfunktionen in den Ablauf einbezogen werden. Am Markt verfügbare Produkte aus den Bereichen Smart Home und Ambient Assisted Living sollen auf ihre Eignung zur Pflegeunterstützung hin untersucht und bewertet werden. Im Ergebnis soll eine Auswahl getroffen werden, welche Produkte mit intelligenter Assistenzfunktion und welche Gebäudesteuerungs- oder Assistenzsysteme einen Mehrwert in der Anwendung für Bewohner, Patienten, Angehörige und das Pflegepersonal bieten.

„Wir wollen als ein Ergebnis des Projektes vor allem praxisorientierte Lösungen für den Berufsalltag in der Pflege aufzeigen“, sagt IHD-Projektleiterin Susanne Trabandt. So werde man unter anderem konkrete Beispiellösungen in Form eines Ausstattungskatalogs für typische Musterzimmer vorlegen. Geplant sei zudem die Erarbeitung eines Gestaltungskataloges, der typische Wohnsituationen in der häuslichen Pflege enthält und konkrete Produkte mit intelligenter Assistenzfunktion in Bestandsgebäuden umfasst.
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