Created with Sketch.

13. Apr 2021 | Politik

Vergütung: Hamburg ist Spitzenreiter

Deutschlands Pflegekräfte werden durchschnittlich im Westen besser bezahlt als im Osten. Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Lohnvergleichs.
Marc Müller, Vorstand der ETL AG Steuerberatungsgesellschaft
Marc Müller, Vorstand der ETL AG Steuerberatungsgesellschaft: "Die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne zeigen bundesweit ein breites Lohnspektrum in der Pflege.“
Foto: ETL/Hoffotografen

ETL Advision, eine auf den Gesundheitsbereich spezialisierte Steuerberatungsgruppe, hat einen Bundesländervergleich zur Bezahlung von Pflegekräften veröffentlicht. „Die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne in den Ländern zeigen bundesweit ein breites Lohnspektrum in der Pflege“, fass Marc Müller, Vorstand der ETL AG Steuerberatungsgesellschaft die Ergebnisse zusammen. „Unser Lohnvergleich zeigt, dass Pflegefachkräfte in der ambulanten und teilstationären Pflege generell im Westen inklusive Berlin deutlich besser bezahlt werden als im Osten.“

Basis der Studie sind nach Auskunft von ETL echte Lohndaten aus der privaten Pflegewirtschaft. Als spezialisierter Steuerberater für Unternehmen der Pflegewirtschaft verfüge das Unternehmen über 362.000 Datensätze aus dem Zeitraum zwischen 2018 und 2020, die in der vorliegenden Studie analysiert und interpretiert worden seien.

So würden in Hamburg mit 14,93 Euro, Berlin (14,92 Euro) und Bayern (14,87 Euro) die höchsten Durchschnittsbruttostundenlöhne gezahlt, während in Thüringen mit 12,95 Euro in privat geführten Einrichtungen das Schlusslicht bildet. „Diese erheblichen Unterschiede zwischen der Region Ost und der Region West inklusive Berlin zeigen sich auch in Bezug auf Qualifikation und bei den Zulagen für die jeweiligen Pflegefachkräfte“, erklärt Müller. 

So liege der Durchschnittsbruttolohn im Westen um rund zehn Prozent höher als in den östlichen Bundesländern. Inklusive Zulagen verdiene eine Pflegekraft im Westen durchschnittlich 2.872,74 Euro im Monat. In der Region Ost liegt das monatliche Durchschnittsgehalt hingegen nur bei 2.575,20 Euro mit Zulagen. Über alle Tätigkeitsbereiche hinweg seien die Löhne sowohl in der Region Ost als auch in der Region West in den vergangenen Jahren allerdings angestiegen. Dabei zeige sich auch, dass die Unterschiede zwischen den Regionen geringer werden.

Die Studie kann hier bestellt werden.

Zeitschrift_CareInvest

Zeitschriftenabo

Care Invest

CARE Invest ist der Branchen-Informationsdienst für Führungskräfte und Impulsgeber im Pflege- und Betreuungsmarkt. CARE Invest berichtet zeitnah über marktwichtige Ereignisse und entdeckt Markttrends und neue Strategien. Der Branchen-Informationsdienst überprüft Zahlen und Daten Ihrer Mitbewerber am Markt und beobachtet die weltweite Marktentwicklung. Zudem kommentiert CARE Invest politische Trends und Entscheidungen und hält Sie stets auf dem aktuellen Stand.

Alle Abobestandteile im Überblick


CARE Invest Infodienst
Mit dem CARE Invest Infodienst erhalten Sie alle 14 Tage vertiefende Hintergrundberichte zum Pflegemarkt als gedruckte wie auch als digitale Version.


Ihre Vorteile:

  • Hochwertige Hintergrundinformationen, aktuelle Marktdaten und Branchenerhebungen auf 16 Seiten
  • Umfassender Überblick mit der Printausgabe, druckfrisch und sofort griffbereit, exklusiv für Sie
  • Archiv mit Suchfunktion, sowie Speicherung und Weiterleitung mit dem Digitalen Zugang

CARE Invest Newsflash
Mit dem CARE Invest Newsflash erhalten Sie wichtige Informationen zur Branche tagesaktuell per E-Mail.


CARE Invest Online
CARE Invest Online bietet Ihnen uneingeschränkten Zugriff auf aktuelle Informationen, Dokumentationen und Strategiepapiere.

* Abonnement jederzeit kündbar bei anteiliger Rückerstattung des Betrages

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok