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15. Apr 2021 | Politik

BPA fordert Nachbesserung beim Digitalgesetz

Der Verband weist darauf hin, dass die Umsetzungsprozesse den Bedürfnissen in der Pflege angepasst werden müssen.
BPA-Präsident Bernd Meurer
BPA-Präsident Bernd Meurer: „Die Digitalisierung ist eine Chance, Pflegeeinrichtungen zu entlasten."
Foto: Jürgen Henkelmann

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste BPA hat den Gesetzgeber zu Nachbesserungen beim Gesetzentwurf zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) aufgefordert. „Die Digitalisierung ist eine Chance, Pflegeeinrichtungen zu entlasten. Auch deshalb teilen wir die Zielsetzung des Gesetzentwurfs“, sagte BPA-Präsident Bernd Meurer. Allerdings sei die Umsetzung durch die aktuell vorgesehenen Regelungen unzureichend.

Mit der verpflichtenden Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) von Pflegeeinrichtungen wird aus Sicht des BPA der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Meurer: „Die aktuell freiwillige Möglichkeit des Anschlusses ab 2024 in eine verpflichtende umzuwandeln, kann erst dann erfolgen, wenn alle Voraussetzungen zur erfolgreichen Umsetzung geschaffen sind.“ Derzeit fehlten mobile Kartenlesegeräte und Softwarezugänge. Insbesondere fehle der elektronische Heilberufsausweis für Pflegekräfte, er sei der Schlüssel zur Telematikinfrastruktur.

„Der BPA unterstützt die weitere Anbindung der Pflegedienste an die Telematikinfrastruktur“, stellte Meurer klar. Um digitale Prozesse in allen Pflegeeinrichtungen zu etablieren, seien aber umfangreiche Investitionen und Schulungen notwendig. Meurer: „Der Digitalisierungszuschuss muss entbürokratisiert, der Eigenanteil verringert und die Laufzeit entfristet werden. Nur durch eine verlässliche Finanzierung kann es gelingen, schnell die notwendigen Investitionen anzustoßen.“

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