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02. Jul 2021 | Unternehmen

Studie: Start-ups sorgen für Innovationen

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat Einflussfaktoren für den Pflegemarkt untersucht.
Patrick Miljes, Bereichsleiter Firmenkunden der Apobank
Patrick Miljes, Bereichsleiter Firmenkunden bei der Apobank: "Die allgemeinen Preis- und Lohnentwicklungen wirken sich kostentreibend aus.“
Foto: Apobank

Nach ihrer Analyse aus dem Jahr 2019 hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) erneut die Entwicklungen der Pflegewirtschaft analysiert. Das teilte das Unternehmen jetzt mit. Danach sichern steigende Pflegequoten und Gesundheitsausgaben den Anbietern von Pflegeleistungen zwar eine hohe Nachfrage. Gleichzeitig befinde sich der Markt weiter in einem tiefgreifenden Wandel.

„Das wachsende Marktvolumen lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen“, erläutert Patrick Miljes, Bereichsleiter Firmenkunden der Apobank. Der 2017 weiter gefasste Pflegebedürftigkeitsbegriff sorge für eine höhere Grundgesamtheit. Zudem könnten ambulante Betreuungsdienste seit 2019 Leistungen mit der Pflegekasse abrechnen. Miljes: „Dabei sehen wir in den stationären Einrichtungen eine höhere Pflegeintensität der Bewohner, die mit größeren Aufwänden verbunden ist. Gleichzeitig wirken sich die allgemeinen Preis- und Lohnentwicklungen kostentreibend aus.“ Dazu hätten auch strengere Hygienekonzepte in der Corona-Krise zu höheren Ausgaben geführt.

Größte Herausforderung für den Markt bleibt der Fachkräftemangel. An dieser Stelle setzen jedoch nach Einschätzung der Apobank zahlreiche Start-ups mit innovativen Geschäftsmodellen an. „Die Digitalisierung wird den Pflegemarkt für alle Beteiligten verändern“, ist Daniel Zehnich, Bereichsleiter Gesundheitsmärkte der Apobank überzeugt. So könnten Pflegeeinrichtungen Plattformlösungen zur Personalvermittlung sowie für interne Kommunikationslösungen oder Prozessoptimierung durch Automatisierung und Sensorik nutzen. Diese vereinfachten die administrativen Aufgaben der Mitarbeitenden durch intelligente Tourenplanungen oder automatisierte Dokumentationen. Weitere Lösungen zielten auf die Vernetzung mit anderen Sektoren und Branchen.

Weitere Details und wesentliche Auszüge ihres Branchenreports Pflege gibt es hier.

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