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12. Aug 2021 | Politik

Klimawandel: DBFK fordert Unterstützung für die Pflege

Zum einen könnte der eigene Beitrag der Branche zum Klimawandel minimiert, zum anderen müssten die Menschen vor gesundheitlichen Risiken geschützt werden.
Präsident des Deutschen Pflegerates, Franz Wagner
Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBFK: „Pflegefachpersonen können eine tragende Rolle in der Beratung und der Vermittlung von Gesundheitskompetenz, auch in Bezug auf den Klimawandel, einnehmen.“  
Foto: Deutscher Pflegerat

Nach Ansicht des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe DBFK bringt der Klimawandel zwei große Herausforderungen für die Gesundheits- und Pflegebranche mit sich. Zum einen müsse der eigene Beitrag zum Klimawandel minimiert werden, zum anderen müssten die Menschen vor gesundheitlichen Risiken der Entwicklung geschützt werden.

Der DBFK fordert daher für die Einrichtungen im Gesundheitswesen Mittel, um explizit klimafreundliche Investitionen zu ermöglichen und die Umstellung auf eine nachhaltige Materialwirtschaft zu realisieren. Pflegefachpersonen benötigten außerdem Unterstützungs- und Schulungsangebote, um klimafreundlicher pflegen und die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen reduzieren zu können.

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels würden laut DBFK außerdem bestehende Probleme in der Primärversorgung verschärfen. „Die Menschen brauchen mehr Beratung, wie sie gesundheitlichen Problemen vorbeugen und ihr Zuhause anpassen können“, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBFK. „Pflegefachpersonen haben einen ganzheitlichen Zugang zur Versorgungs- und Gesundheitssituation der Menschen und können daher eine tragende Rolle in der Beratung und der Vermittlung von Gesundheitskompetenz, auch in Bezug auf den Klimawandel, einnehmen.“ Hier liege Potenzial, um die Gesundheitsversorgung insgesamt zu verbessern und bereits bestehende Versorgungslücken zu kompensieren, so Wagner.

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