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16. Sep 2021 | Politik

BPA fordert Schulungskonzept für Erwerbslose

Mit Hilfe strukturierter Beratung von Erwerbslosen zu individuellen Kompetenzen könnten Potenziale für die Pflege gehoben werden, so der Verband.
BPA-Präsident Bernd Meurer
BPA-Präsident Bernd Meurer: „Nicht jeder kann pflegen, aber viele können Pflegende werden.“
Foto: Jürgen Henkelmann

In die aktuelle Diskussion um den Einsatz von Erwerbslosen in der Pflege schaltet sich nun auch der Bundesverband privater Anbieter sozialer BPA ein. Als erster hatte Bayerns Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Verpflichtung von Langzeitarbeitslosen für soziale Dienste - zum Beispiel in der Pflege - ins Spiel gebracht.

„Die Altenpflege kann spannende berufliche Perspektiven für Zehntausende Menschen bieten, die sich aufgrund schwieriger Entwicklungen in anderen Branchen umorientieren müssen und wollen“, ist BPA-Präsident Bernd Meurer überzeugt. Die Corona-Pandemie werde den Umbau des Arbeitsmarktes in Deutschland beschleunigen, viele Unternehmen würden Personal abbauen müssen. Angesichts der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen sei der Branche jeder willkommen, der den Pflegeberuf erlernen möchte. „Nicht jeder kann pflegen, aber viele können Pflegende werden“, so Meurer weiter. Dazu brauche es jedoch strukturierte Kompetenzerhebungen und passgenaue Umschulungsangebote.

Eine praxisnahe Lösung gebe es in Bayern: Die aktuelle Studie des WifOR-Instituts im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft habe mit einer großen Datenauswertung die Kompetenzen anderer Berufsfelder mit denen verglichen, die in der Pflege gebraucht werden. Dabei hätten die Forscher festgestellt, dass ein Wechsel aus vielen anderen Jobs in die Pflege mit der entsprechenden Ausbildung gelingen kann.

Meurer: „Aus diesen Erkenntnissen sollte jetzt ein zielgerichtetes Umschulungskonzept finanziert durch die Bundesarbeitsagentur entstehen, um denjenigen, die über wichtige Kernkompetenzen verfügen, einen Weg in die Pflege zu ebnen.“

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