Created with Sketch.

13. Okt 2021 | Unternehmen

Diakonie setzt auf Nachhaltigkeit

Nach Ansicht der Diakonie Deutschland sollte der Umbau hin zu mehr Nachhaltigkeit zukünftig sozialverträglich gestaltet werden.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie
Ulrich Lilie: Sozialbetriebe und die Verbände der freien Wohlfahrtspflege sind bei Klima- und Umweltschutz ein "stiller Riese".
Foto: Diakonie, Thomas Meyer

Für Ulrich Lilie sind die Sozialbetriebe und die Verbände der freien Wohlfahrtspflege bei Klima- und Umweltschutz ein „"stiller Riese" mit immensem Potenzial. Das sagte der Präsident der Diakonie Deutschland zum Auftakt der Konferenz Diakonie und Entwicklung in Wolfsburg.

"Deutschlandweit stellen die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege rund 1,9 Millionen bezahlte Arbeitsplätze", betonte Lilie. "Alle eint, dass sie gemeinwohlorientiert wirtschaften." Viele hätten schon nachhaltige Projekte angestoßen.

Um die Vorhaben noch besser umsetzen zu können, "braucht es dringend verlässliche Rahmenbedingungen", für die die künftige Bundesregierung sorgen müsse.

So erweise sich beispielsweise die Gemeinnützigkeit teils als Hemmschuh. "Wir dürfen keine großen Rücklagen bilden und können auch keine großen Förderprogramme auflegen - etwa beim Gebäudemanagement."

Für die Diakonie Deutschland mit ihren rund 31.600 Betrieben und 600.000 Mitarbeitenden werde die Konferenz in Wolfsburg Nachhaltigkeitsleitlinien beschließen, kündigte Lilie an.

Sie sollten Mitgliedern, Trägern und Einrichtungen Orientierung für die Ausrichtung des Handelns im Themenfeld Klima und Nachhaltigkeit für die nächsten Jahre geben. "Zudem streben wir einen Beschluss an, bis 2035 klimaneutral zu werden." (mit epd)

CARE Monitor 2020 Branchenbarometer Covid 19

Bücher

CARE Monitor 2020 Branchenbarometer der Pflegewirt

Sie erkennen Herausforderungen, Sie entwickeln Strategien und Sie nutzen Chancen für Ihre Einrichtungen in der Pflegewirtschaft in Deutschland? Im Management von Einrichtungen der Pflege unterstützt Sie dabei die Reihe CARE Monitor. Der Branchendienst CARE Invest und die Unternehmensberatung Roland Berger stellen mit dem CARE Monitor ein neues Branchen­barometer vor, das regelmäßig auf Jahresbasis die relevanten Trends, Themen und Herausforderungen aufgreift. Die erste Befragung dieser Reihe kommt an dem alles bestimmenden Thema COVID-19 natürlich nicht vorbei. Aber es geht auch um langfristige Trends im Bereich Pflege. Vom Fachkräftemangel über die notwendige Digitalisierung bis zu baulichen Weiterentwicklungen. So erhalten Sie ein schlüssiges Bild, was die Pflegeszene aktuell bewegt und wohin sie sich entwickelt. Nutzen Sie die Erkenntnisse der repräsentativen Studie, um bestens informiert den Wandel in Ihrer Einrichtung zu gestalten.

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok