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29. Dez 2021 | Unternehmen

VDEK startet Robotik-Projekt in der Pflege

Das Präventionsprojekt Robust sollen geistige Aktivität und Bewegung von pflegebedürftigen Menschen fördern.
Claudia Straub, Leiterin der vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein
„Der Umgang mit dem Roboter macht den Menschen Spaß", sagt Claudia Straub, Leiterin der VDEK-Landesvertretung Schleswig-Holstein.

In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ist das VDEK-Präventionsprojekt Robust gestartet. Das teilte der Verband der Ersatzkassen (VDEK) mit. Mit Hilfe eines Roboters sollen Pflegekräfte den Bewohnern von Pflegeeinrichtungen Trainings zur Bewegung und zur geistigen Aktivierung anbieten.

„Der Umgang mit dem Roboter macht den Menschen Spaß. Er bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, um die Bewohner zu geistiger und körperlicher Aktivität anzuregen“, erläutert Claudia Straub, Leiterin der VDEK-Landesvertretung Schleswig-Holstein.

Robust wird von den Ersatzkassen finanziert und läuft über drei Jahre. Die Inhalte und Trainingsaktivitäten wiederum werden gemeinsam in einem Projektverbund erbracht: Forscher, Entwickler, Pflegebedürftige, Angehörige, therapeutische Fachkräfte, Pflegefachkräfte und Mitarbeitende des Sozialen Dienstes wirken daran mit. Der Verbund nutzt den Roboter Pepper und entwickelt passgenaue gesundheitsfördernde Anwendungen für die Bewohner der Pflegeheime, damit diese mit Pepper agieren können. Dessen Sensoren und Ausstattung ermöglichen eine intuitive Interaktion und fördern die Kommunikation mit den Nutzenden.

„Die Robotik kann Pflegebedürftigen ganz neue Möglichkeiten bei ihren Aktivitäten eröffnen“, sagt Dirk Ruiss, Leiter der VDEK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen. „Mit diesem Forschungsprojekt in der Prävention und Gesundheitsförderung betritt der VDEK Neuland.“

Für die Umsetzung des Projekts haben sich nach Angaben des VDEK mehrere Partner aus Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein zusammengeschlossen. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (F&E) sowie die gemeinnützige Gesellschaft für digitalisierte und nachhaltige Zusammenarbeit (DNZ) aus Siegen gehören dem Verbund an.

Zudem sind der Dachverband der Diakonie und jeweils zwei Pflegeeinrichtungen aus Schleswig-Holstein und aus Nordrhein-Westfalen beteiligt: die Seniorenwohnanlage „Am See“ in Fockbek und das Senioren- und Pflegeheim Haus Berlin in Neumünster, die zum Diakonischen Werk Schleswig-Holstein gehören, sowie das Marienheim der Marien Gesellschaft in Siegen und der Franziskaner Hof der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe in Attendorn.
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