Created with Sketch.

22. Feb 2021 | Unternehmen

Digitale Pflegeanwendungen integrieren

In einem Positionspapier äußert sich der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. zu den Möglichkeiten digitaler Innovationen in der Pflegewirtschaft.

Anne Sophie Geier SVGDV
Anne Sophie Geier, CEO des Spitzenverbands Digitale Gesundheitsversorgung e.V., hat ein Positionspapier vorgelegt, dass sich für transparente Regularien bei digitalen Pflegeanwendungen ausspricht.
Foto: SVDGV

Mit dem Gesetzesentwurf zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege – Digitale Versorgung und Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) – wurden die ersten Schritte gemacht, um digitale Innovationen und ihren Nutzen auch im pflegerischen Umfeld zugänglich zu machen.

Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV) hat nun ein Positionspapier vorgelegt, dass sich detailliert mit den Neuregelungen für die Kabinettsvorlage des DVPMG beschäftigt.

In dem insgesamt sieben Punkte umfassenden Papier möchte der SVDGV erreichen, dass digitale Pflegeanwendungen (DiPA) auch für den stationären Bereich zugänglich gemacht werden. Der aktuelle Gesetzesentwurf sieht digitale Maßnahmen zunächst nur im ambulanten Bereich der häuslichen Pflege vor.

Ferner sollen Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Pflegefachkräfte stärker durch digitale Pflegeanwendungen entlastet werden. Momentan führen insbesondere administrative Aufgaben zu einer starken Inanspruchnahme der Pflegekräfte.

Bei der Realisierung von digitalen Pflegeanwendungen sollten die richtigen Anreize geschaffen werden, fordert Anne Sophie Geier, Geschäftsführerin des Spitzenverbands Digitale Gesundheitsversorgung e.V. in dem Positionspapier.

Der bestehende Entwurf des DVPMG sieht mit § 40b SGB XI vor, dass digitale Pflegeanwendungen sowie pflegerische Leistungen mit einer gemeinsamen Pauschale vergütet werden.

"Statt eine künstliche Konkurrenz zwischen DiPA und pflegerischer Leistung zu riskieren, die durch eine gemeinsame Vergütung begünstigt wird, ist es empfehlenswert, beide Leistungen unabhängig voneinander zu betrachten und zu vergüten", so Geier.

CARE Monitor 2020 Branchenbarometer Covid 19

Bücher

CARE Monitor 2020 Branchenbarometer der Pflegewirt

Sie erkennen Herausforderungen, Sie entwickeln Strategien und Sie nutzen Chancen für Ihre Einrichtungen in der Pflegewirtschaft in Deutschland? Im Management von Einrichtungen der Pflege unterstützt Sie dabei die Reihe CARE Monitor. Der Branchendienst CARE Invest und die Unternehmensberatung Roland Berger stellen mit dem CARE Monitor ein neues Branchen­barometer vor, das regelmäßig auf Jahresbasis die relevanten Trends, Themen und Herausforderungen aufgreift. Die erste Befragung dieser Reihe kommt an dem alles bestimmenden Thema COVID-19 natürlich nicht vorbei. Aber es geht auch um langfristige Trends im Bereich Pflege. Vom Fachkräftemangel über die notwendige Digitalisierung bis zu baulichen Weiterentwicklungen. So erhalten Sie ein schlüssiges Bild, was die Pflegeszene aktuell bewegt und wohin sie sich entwickelt. Nutzen Sie die Erkenntnisse der repräsentativen Studie, um bestens informiert den Wandel in Ihrer Einrichtung zu gestalten.

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok