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Nachhaltigkeitspreis für diakonische Gesellschaft

Der Nachrichtensender N-TV, das Magazin DUP Unternehmer und das Deutsche Institut für Service-Qualität haben jetzt den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte vergeben. Unter den Preisträgern ist eine diakonische Gesellschaft.

Freuen sich über den Nachhaltigkeitspreis: Matthias Welsch, Christian Schehle und Jörg Antoine (v.l.). Foto: Lafim-Diakonie

Die Lafim-Diakonie aus Brandenburg erhielt den Preis in der Kategorie Strategie – große Unternehmen. Der Pflegedienstleister hat sich das Ziel gesetzt, mit einem ganzheitlichen, zukunftsorientierten Ansatz bis 2035 klimaneutral zu werden ohne auf Kompensationsmaßnahmen zurückzugreifen. Einen ersten Teilerfolg kann die Lafim-Diakonie bereits vorweisen: Bezogen auf 2017 wurden die CO2 -Emissionen um 27 Prozent reduziert. Zur Strategie gehören die konsequente Überwachung der Emissionen, der Einsatz von Ökostrom, die Installation von Photovoltaikanlagen, der Austausch veralteter Heizungen und die Einführung von Elektrofahrzeugen. Weitere Maßnahme ist auch die Initiative „Klimafreundlich pflegen“ in Zusammenarbeit mit der AWO.

Die Jury lobte den ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur die Reduktion und Vermeidung beinhaltet, sondern auch alle Mitarbeitenden einbezieht und einen ambitionierten Zielpfad verfolgt. Dies mache die Strategie der Lafim-Diakonie zu einem „beispielgebenden Projekt mit Vorbildcharakter in der Sozialwirtschaft“. Insgesamt 342 Unternehmen hatten sich um Preise beworben, 70 wurden von der Jury ausgezeichnet. Ein Interview mit dem Leiter der Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Lafim-Diakonie, Christian Schehle, lesen Sie in CARE INVEST 11/24 ab Seite 6.