Pflege und Politik

Caritas-Vorstand auf Vorstellungstour

Die neuen Vorstände des Diözesancaritasverbandes Münster haben sich vor Ort einen Überblick über die Arbeit der örtlichen Caritasverbände in ihrer Region verschafft. Acht Tage waren die drei Direktoren unterwegs.

Foto: Carolin Kronenburg/Caritas Bistum Münster Die Teilnehmenden der Caritas-Tour auf der Terrasse der Tagespflege St. Vinzenz in Emmerich (v.li.): Dominique Hopfenzitz, Rainer Borsch, Dr. Christian Schmitt, Elke Kotthoff, Anne Eckert, Margarethe Köckemann, Rita Fergen, Tobias Koenen, Pia Stapel, Alexia Meyer und Jennifer van Holt,

An der letzten der 31 Stationen ihrer Tour machte sich die Führungsspitze ein Bild von der Caritas-Tagespflege St. Vinzenz in Emmerich am Rhein, die zur Caritas Kleve gehört. Dabei wies Diözesancaritasdirektor Dominique Hopfenzitz, der gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern Anne Eckert und Christian Schmitt unterwegs war, darauf hin, dass das Tagespflegeangebot eine echte Entlastung für pflegende Angehörige sei. Darum möchte er das Angebot ausbauen und vor allem auch bekannter machen. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels werden die Belastungen der Angehörigen zunehmen“, sagt er. „Hier möchten wir mit einem attraktiven Angebot vor Ort sein.“

Ein Problem sei dabei, dass für viele ältere Menschen die Hemmschwelle, eine Tagespflege zu nutzen immer noch groß sei. „Oft wissen die potenziellen Gäste nicht, dass sich mit dem Besuch einer Tagespflege das Pflegegeld nicht reduziert“, nennt Alexia Meyer, zuständige Fachbereichsleiterin beim Caritasverband Kleve, ein Problem. Der Diözesancaritasverband ist für 25 örtliche Verbände, 18 Fachverbände des Sozialdienstes katholischer Frauen und drei des SKM sowie 68 Kliniken, 150 Einrichtungen der Behindertenhilfe, 232 Altenheime und 18 stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe im Bistum Münster zuständig.