Unternehmen
Genossenschaftsbanken: Rüstung ist nicht nachhaltig
Acht genossenschaftlich organisierte Banken aus dem christlichen Spektrum haben jetzt in einem gemeinsamen Positionspapier klargestellt, dass für sie Investitionen in die Rüstung nicht ethisch-nachhaltig sind.
Es sei zwar Aufgabe des Staates, die Landesverteidigung sicherzustellen, sagt Thomas Katzenmayer, Vorsitzender des Vorstands der Evangelischen Bank. „Die Investition in Rüstungsunternehmen stellt dadurch aber keine nachhaltige Investition im Sinne der ESG-Kriterien dar.“ Aus diesem Grund schließe sein Institut, ebenso wie die sieben anderen Unterzeichner des Positionspapiers „Investments in konventionelle Rüstungsgüter und Waffen aus, wenn diese mehr als fünf Prozent des Umsatzes eines Unternehmens ausmachen“. Dies entspreche dem Leitfaden der Evangelischen Kirche in Deutschland für ethisch-nachhaltige Geldanlage.
Dem Argument der Rüstungsindustrie, dass Waffenproduktion unabdingbar für soziale Nachhaltigkeit sei, stimme man nicht zu. Neben der Evangelischen Bank haben auch die Bank für Kirche und Caritas, die DKM – Partner für Kirche und Caritas, die Steyler Ethik Bank, die Pax-Bank, die GLS Bank und die Bank für Kirche und Diakonie sowie das Forum Nachhaltige Geldanlagen das Papier, das hier zum Download bereit steht, unterzeichnet.
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