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Kirchenbanken: KD-Bank will 4 Prozent Dividende zahlen

Die Bank für Kirche und Diakonie  (KD-Bank) hat ihrer Generalversammlung die Geschäftszahlen für 2016 vorgelegt: Neue Höchstwerte bei Bilanz, Einlagen und Krediten. Mitglieder erhalten eine Dividende von 4 Prozent.

- Die Geschäftsleitung der KD-Bank (v.l.n.r.): Jörg Moltrecht (Vorstandsmitglied), Ilona Pollach (Vorstandsmitglied), Dr. Ekkehard Thiesler (Vorstandsvorsitzender) und Dagmar Klüter (Generalbevollmächtigte).Foto: KD-Bank

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) beendete das Geschäftsjahr 2016 mit Zuwächsen: Die Bilanzsumme stieg um 3,2 Prozent und liegt nun bei rund 5,3 Mrd. Euro. Die Einlagen legten um 3,7 Prozent auf rund 4,6 Mrd. Euro zu; das Kundenanlagevolumen insgesamt, also Einlagen und Wertpapieranlagen der Kunden, beträgt 7,5 Mrd. Euro, das ist ein Zuwachs von 3,6 Prozent.

Die Darlehen an Kirche und Diakonie haben sich um 3,9 Prozent auf gut 1,6 Mrd. Euro erhöht; 228,6 Mio. Euro neue Kredite wurden zugesagt.Der Jahresüberschuss beträgt rund 7,8 Mio. Euro.

"In den letzten fünf Jahren konnten wir rund eine Milliarde Euro an neuen Krediten vergeben und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität kirchlich-diakonischer Arbeit leisten", erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Ekkehard Thiesler vor rund 270 Mitgliedern der Bank am Mittwoch in Dortmund. Gleichzeitig erinnerte er an den Beginn der Finanzkrise vor 10 Jahren, die Ursache der andauernden Niedrigzinsphase: "Wir schlagen der Generalversammlung aufgrund der Kapitalmarktsituation auf der einen Seite und einer soliden Ertragslage auf der anderen Seite eine Dividende von 4 Prozent vor."