Politik

DEVAP: Investitionskosten gerechter verteilen

Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) hat das Positionspapier „Investitionskosten in der stationären Langzeitpflege neu verteilen“ veröffentlicht.

Thomas Neeb, Geschäftsführung Johanniter Seniorenhäuser und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des DEVAP
Foto: Hoffotografen Thomas Neeb, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des DEVAP: "Wir benötigen endlich zwischen den Bundesländern harmonisierte bauliche Vorgaben."

„Die Festlegung der Investitionskosten in Deutschlands Pflegeeinrichtungen gleicht einem Flickenteppich. Wir benötigen endlich zwischen den Bundesländern harmonisierte bauliche Vorgaben und angeglichene Bewertungsinstrumente für die Berechnung von Investitionskosten“, sagt Thomas Neeb, Geschäftsführung Johanniter Seniorenhäuser GmbH und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des DEVAP. „Zudem müssen Bau und Unterhalt der Gebäudeinfrastruktur wirtschaftlich sichergestellt werden. Das schafft einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einheitlicher Lebensbedingungen pflegebedürftiger alter Menschen in der professionellen Altenpflege in Deutschland.“

Das DEVAP-Positionspapier „Investitionskosten in der stationären Langzeitpflege neu verteilen“ enthält sieben Umsetzungsschritte zur Neustrukturierung der Investitionskostenregelungen in Deutschland. Diese reichen vom Abbau der Preisunterschiede in den Bundesländern über umweltschonende und energiesparende Bauweise als Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels bis hin zur Reduzierung des Bürokratieaufwands.

Das vollständige Positionspapier kann hier heruntergeladen werden.