Bauprojekte

Konstanz: St. Marienhaus wird umgebaut

Nach dem Umzug der bisherigen Bewohner ins neue Pflegeheim Haus Zoffingen startet in Konstanz nun der Umbau des St. Marienhauses. Bis 2026 entstehen dort unter anderem Betreute Wohnungen und eine Tagespflege.

Gemeinsamer erster Spatenstich: Gabriele Davidson und Chrisioph Schroff (Architekten), Nathalie Müller (Vorständin Caritas), Joachim Filleböck (Aufsichtsrat Caritas), Andreas Hoffmann (Projektleiter Caritas), Oberbürgermeister Uli Burchardt, Bärbel Sackmann (Vorständin Caritas), Wolfgang Müller-Fehrenbach (Aufsichtsratsvorsitzender Caritas), Caroline Engstler (Caritas), Frank Schädler (Leiter des Amts für Bildung und Sport), v.l. Foto: Torben Nuding

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben die Entkernungsarbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude begonnen. Es war 1866 als Wohnheim für Dienstmädchen ohne Bleibe errichtet und von 1966 bis 2023 als Seniorenheim genutzt worden. Bis November 2026 sollen dort eine Tagespflege mit 18 Plätzen und 17 Betreute Wohnungen für Senioren entstehen. Darüber hinaus sind bezahlbare Wohnungen für 41 Mitarbeitende der Caritas und drei Wohngemeinschaften für 13 Menschen mit Behinderung sowie eine Nachmittagsbetreuung für 100 Grundschüler vorgesehen.

Neben Eigenmitteln der Caritas ist der Umbau nur durch ein umfangreiches und günstiges Darlehen der Katholischen Kirchengemeinde Konstanz und das Wohnraumförderungsprogramm des Landes Baden-Württemberg möglich. „Damit bleibt das Marienhaus ein wichtiger Treffpunkt im Quartier“, sagt Wolfgang Müller-Fehrenbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Caritas Konstanz.

Der Umzug des Pflegeheims in den Ersatzbau Haus Zoffingen in einem früheren Zisterzienserkloster war notwendig geworden, weil das St. Marienhaus nicht an die Vorschriften der neuen Heimbau-Verordnung angepasst werden konnte. Haus Zoffingen wurde kürzlich als besonders gelungener Bau im denkmalgeschützten Bestand ausgezeichnet, wie Careinvest Online hier berichtete