Recht
Barmer bemängelt Kostenanstieg für Heil- und Hilfsmittel
Die Kosten der gesetzlichen Krankenkassen für Heil- und Hilfsmittel sind auch 2016 deutlich gesteigen. Allein bei der Barmer überschritten die Gesamtausgaben dafür erstmals die Schwelle von einer Milliarde Euro. Das geht aus dem aktuellen Barmer Heil- und Hilfsmittelreport 2017 hervor, der am 4. Januar vorgestellt wurde. Demnach stiegen die Ausgaben für Hilfsmittel, also für medizinische Stützstrümpfe, Windeln bei Blasenschwäche oder Prothesen und Hörgeräte, um rund neun Prozent, das entspricht einem Zuwachs von rund 84 Millionen Euro. Bei den Heilmitteln, also bei Verschreibungen für Physiotherapie oder Sprechunterricht bei Sprechstörungen, stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um etwa drei Prozent, ein Plus von rund 26 Millionen Euro. Dabei blieb die Anzahl der Versicherten, die Heil- und Hilfsmittel erhielten, nahezu identisch.
Allerdings gebe es deutliche regionale Unterschiede, erläuterte Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. In der Physiotherapie, dem mit Abstand größten Block, seien die Ausgaben je Versicherten 2015 und 2016 um jeweils fast fünf Prozent gestiegen. Die Spannbreite je Bundesland reichte 2016...
CARE INVEST Abonnement
Sie haben ein Care Invest Abo?
Jetzt einloggen oder einmalig registrieren und weiterlesen!Sie haben noch kein CARE INVEST Abonnement?
- Freier Zugriff auf alle CARE INVEST Artikel der Website careinvest-online.net
- 14-tägiger CARE INVEST Infodienst mit vertiefenden Hintergrundberichten zum Pflegemarkt digital und im Print Format
- Täglicher CARE INVEST Newsflash mit den wichtigen Informationen zur Branche tagesaktuell per E-Mail
- 4 Wochen testen & jederzeit kündbar