Im vergangenen Jahr erhielten 6,01 Millionen Menschen in Deutschland Leistungen der sozialen Pflegeversicherung. Dies berichten der Medizinische Dienst Bund und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen.
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Einen großen Teil der Ersparnisse oder das eigene Haus: Drei von zehn Menschen in Deutschland erleben Pflegarmut bei sich oder im persönlichen Umfeld. Dies ist das Ergebnis der von der DAK-Gesundheit...
Die Zahl der erstmals pflegebedürftigen Menschen ab 60 Jahren hat sich von 2019 bis 2024 auf weitgehend stabilem Niveau bewegt. Das teilte das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) mit.
Diakonie und Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege befürchten, dass für die Pflege und ihre Reform deutlich zu wenig Ressourcen bereitgestellt werden.
In diesem Jahr benötigen 37 Prozent der Menschen in Pflegeheimen Sozialhilfeleistungen. Dies ist laut einer Studie der DAK-Gesundheit ein neuer Höchststand.
Ohne die Milliardenspritze des Bundes drohen der Pflegeversicherung „rote Zahlen“. Darauf weist jetzt Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes hin.
Die Zahlungsmoral von Sozialämtern ist Dauerthema in der Pflegebranche. Mit einem effizienten Forderungsmanagement lässt sich zumindest seitens der Betreiber das Problem eindämmen.
Der Bremer Pflegewissenschaftler Heinz Rothgang sieht den genannten Sockel-Spitze-Tausch bei den Eigenanteilen von Pflegeheimbewohnern zur Finanzierung der Kosten als „alternativlos“.
Ministerpräsident Mario Voigt zeigt sich offen für eine Pflegevollversicherung, warnt aber vor überzogenen Erwartungen und betont die Notwendigkeit von Reformen und familiärer Verantwortung.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagt, dass die Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe für die Zukunft der Pflege mit einem „nicht befriedigenden Ergebnis“ zu Ende gegangen ist.
Der baden-württembergische Ministerrat hat beschlossen, eine Entschließung in den Bundesrat einzubringen, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln...
Finanzierungsfragen statt Versorgungssicherheit: Nach Ansicht von 70 kirchlichen Trägern und Verbänden geht die Bundesregierung die Reform der Pflegeversicherung falsch an.
Zwischen 2015 und 2023 ist die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland von 3,0 auf 5,7 Millionen angestiegen. Interessant: Die demografische Entwicklung ist dafür nur zu einem geringen Anteil verantwortlich.
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Im Bundeshaushalt war ein Darlehen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zur Stabilisierung der Pflegeversicherungsbeiträge vorgesehen. Es soll auf 3,2 Milliarden Euro aufgestockt werden. Das stößt auf Kritik.
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Die Initiative Pro Pflegereform kritisiert, dass das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung die Deckelung der Eigenanteile in der stationären Pflege als „Erbenschutzprogramm“...